2. Quartal 2017: Preisanstieg für den Immobilienerwerb

Laut der empirica-Preisdatenbank sind die Immobilienpreise deutschlandweit auch im 2. Quartal 2017 weiter angestiegen:

Die Kosten für den Kauf einer Eigentumswohnung sind mit 2,2% gegenüber dem letzten Quartal am stärksten angestiegen.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand wurden mit einem Kostenanstieg von 1,0% verzeichnet.

Die Mietpreise von Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt um 0,8% gegenüber dem letzten Quartal gestiegen.

Für den Kauf einer Neubauwohnung liegt der Preis deutschlandweit um 2,0% über dem Niveau des letzten Quartals. Gegenüber dem zweiten Quartal des letzten Jahres sind die Preise für Eigentumswohnungen sogar um 8,2% gestiegen.

Der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäuser ist mit einem Anstieg von 1,2% zum Vorquartal zu verzeichnen. Im Jahresvergleich sogar um 7,0%.

Der Erwerb einer Immobilie als Altersvorsorge, Kapitalanlage oder Investment ist nach wie vor attraktiv. Immer mehr Menschen wollen zudem im Stadtbereich Hamburg wohnen. Die Kosten steigen kontinuierlich an. Das angedachte Baukindergeld wird die Kosten für Grundstücke sowie Immobilien außerdem zusätzlich leicht ansteigen lassen. Großverdiener oder kinderlose werden allerdings keinen Anspruch auf die Förderung haben trotz höherer Kosten. Eine Steuerentlastung für den Grunderwerb würde die Kosten senken und Entlastung schaffen.


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